Schwieriger Neubeginn

Paul wurde in eine eigentliche Schreinerdynastie hineingeboren. Sein Grossvater hatte den Schreinereibetrieb gegründet. Der Duft der Hobelspäne, des Möbellacks und das Kreischen der Bandsägen waren ihm also von Kindesbeinen an vertraut. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass er im väterlichen Betrieb das Schreinerhandwerk erlernte. Auch nach dem Abschluss der Lehre blieb er im Betrieb des Vaters. Er bildete sich fortwährend weiter und besuchte dabei vor allem Seminare über Betriebsführung.

Laudatio von Erich Schelbert

Was hat Erich im Bereich Sport und Jugendarbeit gemacht?

Erichs Spezialgebiet ist der Handball. Während seiner Seminarzeit sammelte es als Mitspieler beim Handballklub Goldau erste Erfahrungen und wurde davon so begeistert, dass er seine Diplomarbeit diesem Thema widmete. Schon vor der
Anstellung als Primarlehrer in Muotathal (1976) ergriff Erich die Initiative und gründete aus dem KTV heraus, mit einer Handvoll Gleichgesinnter, die Handballriege KTV Muotathal. Niemand erahnte damals den bevorstehenden Höhenflug, ausser Jochen Eder, der Mentor von Erich. Er war auch nicht geplant und voraussehbar. Die günstige Konstellation von Umständen – noch kein Fussballplatz – Personen und Rahmenbedingungen ermöglichte die überaus erfolgreiche Entwicklung. So kam ihnen entgegen, dass uns Muotathalern kampfbetonte Spiele eher liegen als andere.

Laudatio von Kari Suter

Kari der Bläser

Kari hat in der Schule das Flötenspielen gehört. Es hat ihm gefallen und für 14 Franken erstand er die erste Flöte. Fleissig übend erlernte er durch Selbstunterricht das Flötenspiel. Im nahen Sternensaal, in dessen Nähe er in den Jugend-jahren wohnte, lauschte er den Ländlermusikanten und versuchte, die gehörten Tänzli nachzuspielen. Auf diesem Instrument brachte er es bald soweit, dass er schon als 10-Jähriger mit Sigi Gwerder an der Schwyzer-Zither an Hochzeiten, Versammlungen und Sennenchilbi einige Tänzli zum besten gab.