In der Wissenschaft und in der Religion wird der Ruf nach einem „radikalen“ Bewusstseinswandel immer lauter. Aber wie müsste ein solcher Bewusstseinswandel aussehen? Wie kann die Menschheit in der heutigen Zeit der Extreme ihr Gleichgewicht und ihre Mitte wiederfinden?
Die Antwort des Referenten Armin Risi lautet: Durch eine ganzheitliche Spiritualität. „Ganzheitlich“ ist ein Modewort geworden, bezeichnet aber ursprünglich den konsequenten Mittelweg, der alle Formen von Einseitigkeiten und Halbwahrheiten erkennt und vermeidet. Der Buddhismus spricht hier vom „schmalen Pfad“, Jesus von der „engen Pforte ins Himmelreich“, die indische Mystik vom „Weg des Yoga“, wörtlich: der Wiederverbindung mit der Quelle.

Die ganzheitliche Spiritualität eröffnet eine neue Sicht auf die Herkunft des Menschen. Die provokative These des Philosophen Armin Risi: Die Menschen waren früher nicht primitiv, sondern verfügten über ein zeitloses Urwissen (im Sanskrit Veda genannt), das wir heute in einer neuen Ganzheitlichkeit und Aktualität wieder entdecken. Die Teilnehmer erwartet somit ein spannender Abend mit einem weitgereisten Referenten.

Armin Risi:  Jahrgang 1962; Philosoph und Sachbuchautor, lebte als Mönch für achtzehn Jahre in vedischen Klöstern in Europa und Indien; Studium der Sanskrit-Schriften und der westlichen und östlichen Mysterientraditionen; seit 1998 freischaffender Schriftsteller, Referent und spiritueller Berater.

Eintritt frei - keine Anmeldung erforderlich

Aula Schulhaus Stumpenmatt, Muotathal
Donnerstag, 3. September 2015, 19.30 Uhr